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    Super geschrieben!!! Lot

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1000jährige Eiche

13 Erwachsene werden benötigt um den Stamm einer der ältesten Eichen Europas zu umfassen. Schon seit ca. 1000 Jahren sieht sie den Geschehnissen auf der Welt zu. Um sie herum begleiten sie sechs weitere Eichen durch die Jahrhunderte. 

Sieben riesige Eichen stehen bei Ivenack im vor rund 200 Jahren gegründeten Tierpark. Im laufe der Jahrhunderte haben sich Sagen, Legenden und Halbwahrheiten entwickelt.

Eine der Sagen erzählt, dass sieben Nonnen im Schlaf von Räubern überrascht wurden. Aus ihren Träumen gerissen verfielen sie in Angst, und ohne auch nur eines ihrer Kleidungstücke packen zu können, flohen sie halbnackt in den Wald. Am Morgen darauf schämten sie sich ihres sündhaften Anblicks. Sie baten den Herrgott, dass er sie den Bäumen gleich im Walde schützen möge. Die Bitte wurde erhört und sie wurden in Eichen verwandelt.


Um die stärkste Eiche rankt sich eine besondere Legende. Sie soll von einer Nonne gepflanzt worden sein, die, obwohl sie bereits verlobt war, von ihren Angehörigen ins Kloster Ivenack verfrachtet wurde. Die unglückliche Nonne hat dort ihren Verlobungsring um den zarten Stamm einer Eiche gelegt. Seitdem habe der Ring an dem Wachstum der Eiche teilgenommen und halte den Stamm, wenn auch dem menschlichen Auge nicht sichtbar, noch heute umschlossen.

 

Bereits vor mehr als 200 Jahren waren die Ivenacker Eichen echte Riesen. Weshalb die folgende Geschichte sogar größtenteils auf Wahrheit beruht.
Im Ivenacker Gestüt lebte der weithin bekannte Schimmelhengst Herodot. Ein Zuchtpferd, das als der berühmteste Hengst seiner Zeit gilt. 1806 rückten die Franzosen unter Napoleon heran. Er soll persönlich den Auftrag gegeben haben, speziell diesen Hengst zu suchen. Damit sie ihn auf keinen Fall finden, wurde Herodot in einer der ausgehöhlten Rieseneichen in Ivenack versteckt. Doch Herodot verriet sich im Baum durch sein Wiehern und wurde gefunden. Napoleon ritt ihn von da an als Leitpferd, das ihn bis vor Moskau und zurück nach Paris begleitete. 

Nach der endgültigen Niederlage Napoleons war Herodot sogar Verhandlungsthema auf dem Wiener Kongress, bei dem  Europas Ländergrenzen festgfelegt und neue Staaten definiert wurden. Blücher persönlich soll sich dafür eingesetzt haben, das der Hengst gefunden und nach Mecklenburg zurückgebracht werden sollte. Halbseitig erblindet kam er zurück in seine Heimat und starb dort mit 35 Jahren. Herodot wurde unter einer Eiche 1.000 m nördlich des Bahnhofes in Stavenhagen begraben - der Ort wird noch heute durch die Herdoteiche gekennzeichnet.  

 


 

 

 


7.10.13 13:34
 
Letzte Einträge: Es läuft wieder ..., Abenteuer im Dschungel (Teil 1), Ausbruch (Kurzgeschichte), Himmel über Wolken, Es grüßt die Enterprise (Sci-Fi - Kurzgeschichte), Urlaubsplanung (Kurzgeschichte)


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


el commandante / Website (7.10.13 13:57)
ein eintrag, mit viel liebe fürs detail geschrieben. g.fällt mir. bin auch ein freund der alten bäume. dort wo ich aufwuchs, stand in der nähe eine alte feldulme, fast 1.000 jahre auch alt. die wurde aber später gefällt. war schon sehr bedient. sie.

gruß
ΞĻ ζФmmαηδαητe

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